أيلول/سبتمبر 05, 2026

2/1 Die Menschenrechte Lagebericht in Ahwaz

Geschichtlicher Abriss

Ahwaz ist geschichtlich, philologisch und in den publizierten Meinungen ausländischer Forscher Arabisch. Carsten Niebuhr, der die Region 1772 besuchte, bestätigte dies: „Den Arabern gehört die gesamte östliche Küste des Golfes“. Es ist unmöglich zu ermitteln wann die Araber diese Siedlungen an der Küste tatsächlich errichten. In alten Schriften wird erwähnt, dass diese in vorangegangenen Epochen errichtet worden sind. Wenn man sich hilfsweise die wenigen historischen Epen, die in der Historie Erwähnung fanden zu Hilfe zieht. So ist es möglich zu schätzen, dass diese arabischen Siedlungen zur Zeit der persischen Könige, im sechsten Jahrhundert vor Christus, entstanden sind. Die Persischen Könige waren nie in der Lage, Herren der Küste des Meeres zu werden. Wiederwillig ertrugen sie, dass die Küste in arabischer Hand bleibt.

Die Elamer siedelten 3000 v. Chr. in Ahwaz. Anfangs waren sie der Herrschaft der Akkadier unterworfen. Später konnten die Elamer das Königreich der Akkadier überrennen und dessen Hauptstadt Ur erobern. Sie errichteten das Königreich Elam, welches seine Herrschaft über die semitischen Völker, die Arabistan besiedelten, ausbreitete. Als das Königreich im Achämenidenreich aufging und im Jahre 539 vor Christus in die Provinz Arabistan einfiel, veränderte sich nichts im Herrschaftssystem. Die Semiten durften ihre Autonome Selbständigkeit sowie ihre Babylonische Gesetze beibehalten.

Die Sassaniden, die die Gebiete des heutigen Arabistan im Jahre 241 n. Chr. eingenommen haben, konnten wegen den andauernden Aufstände das Gebiet nie vollständig unterwerfen. Dies zwang sie Feldzüge zu führen, bis das Reichzur Überzeugung kam, dasses schwer sei die Araber zu beherrschen und billigte ihnen, die Errichtung eines autonomen Emirats zu.

Nach Erscheinen des Islams und Beginn der arabisch-islamischen Expansion, konnte eine arabische Armee unter Saʿd ibn Abī Waqqās  das sassanidische Heer im Jahr 636 n. Chr. bezwingen; bei der Schlacht von al-Qādisīya im Jahr 737 n. Chr. wurde Arabistan befreit. Nach dem Zerfall des islamischen Staates wurde die Provinz vom arabischen Musha'sha'iyden „Alhovaiza Emirat“ unterworfen; ihre Herrschaft dauerte 500 Jahre an; sie schafften es den Persischen und Osmanischen Einflussfernzuhalten, wofür es viele Beweise gibt. Als die Safawiden vor hatten Bagdad einzunehmen, baten sie die Musha’sha’iyden um militärische Unterstützung, im Wissen über deren konfessionelle Feindschaft mit den Osmanen. Doch der Musha'sha'iydische Emir Mansour antwortete den Safawiden Shah „Wenn der Shah König über den Iran ist, so bin ich auch König über Arabistan, der Schah zählt für mich nicht“. Nach der besiegung der Safawiden wurde mit den Osmanen im jahr 1639 ein Vertrag unterschrieben, in dem beide Staaten die Unabhängigkeit der Musha'sha'iyden Staates anerkannten.

Danach traten folgende unabhängige arabische Emirate im Norden und Süden der Ahwaz in Erscheinung: Emirat Aalkathier, Emirat Kaab Albunasir, Emirat Albukasib -Im Norden des Ahwaz-, das arabische Hormoz Sultanat, Das arabische Königreich Kais, Emirat bani Abbas, Emirat Alkawasim, Emirat Aalharam, Emirat Alnusuriien, Emirat Almazarik, Emirat bani Ali, Emirat bani Hamad, Emirat Alabadla, Emirat Aal Bishr, Emirat bani Maien, Emirat Asl Mathchur, Emirat Asl Zaabi und Emirat Almadanieen.

Die Einnahme der Ahwaz erfolgte in zwei Schritten: Der erste beinhaltete die südlichen Emirate, die vom persischen Staat schrittweise vom 1918-1923 eingenommen wurden. Die südlichen Emirate waren kleinere Emirate, im Vergleich zum Almahmara Emirat im Norden von Ahwaz.

Die fünf Arabischen Emirate im Süden, die vom Iran eingenommen wurden sind: Emirat Alkawasim, Emirat Alabadla, Emirat Alnusuriien, Emirat bani Ali, Emirat almazarik sowie die Inseln die zu den fünf Emiraten gehörten.

Almahmara Emirat ist das letzte Arabische Emirat an der Ostküste des Golfes. Das Emirat wurde von den persischen Heeren mit Einverständnis und Hilfe Großbritanniens am 20 April 1925 erobert, nachdem ihr damaliger Herrscher der Märtyrer Emir Scheich Chazaal Bin Dschabir in Gefangenschaft geraten ist.

Die Naturschätze

Ahwaz zählt zu den reichsten Ländern der Welt an natürlichen Ressourcen, zu denen Erdöl und Erdgas gehören. Die natürlichen Erdölreserven werden auf mehr als 157 Milliarden Barrel geschätzt. Ahwaz verfügt damit über die drittgrößten Erdölvorräte der Welt und 10 % des weltweiten Rohölvorkommens. Dazu kommen noch 33,8 Billionen Kubikmeter an Erdgasreserven und 14 % des weltweiten Erdgasvorkommens; Ahwaz hat somit weltweit die zweitgrößten Vorkommen nach Russland. Ahwaz verfügt über 99 % des Erdölvorkommens- und Förderung sowie 100 % des Erdgasvorkommens- und Förderung, der auf der Landkarte als Iran bezeichneten Fläche.

Ahwaz ist für die vielen Flüsse, Süßwasservorkommen und fruchtbaren Böden bekannt, obwohl es in einem eher trockenen Gebiet liegt. Das Fließwasservorkommen, wird auf mehr als 20 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Die für den Anbau geeignete Böden werden auf mehr als fünf Million Hektar geschätzt. Aktuell werden nur 1,5 Millionen Hektar davon angebaut und der Landwirtschaftlichen Erträge betragen 17,2 Millionen Tonnen.

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