Der Ahwazischer Verein für Menschenrechte e.V. richtet einen dringenden Appell an die Weltgemeinschaft und die UN-Gremien und warnt vor weit verbreiteten außergerichtlichen Tötungen und physischen Liquidierungen durch die iranischen Behörden. Unter Ausnutzung der regionalen Instabilität und einer totalen Internetsperre hat das Regime die Städte in Al-Ahwaz in Militärzonen verwandelt.
Berichte bestasten eine Welle willkürlicher Verhaftungen und sofortiger Feldhinrichtungen in den Städten Al-Ahwaz (Hauptstadt), Mohammerah, Abadan, Fallahiyah, Ramuz und Susa. Diese Operationen folgen direkten Anweisungen von Sicherheitskräften unter dem Motto „Keine Gnade“ und der Drohung mit Hinrichtungen in sogenannten „Wüstenprozessen“, denen jegliche Rechtsgrundlage fehlt.
Der Verein verurteilt die erfundenen Anschuldigungen wegen „Kommunikation mit dem Ausland“ aufs Schärfste, während die Region unter einer totalen Nachrichtensperre steht. Diese Praktiken verstoßen eklatant gegen die Artikel 6 und 9 des IPBPR sowie gegen das Römische Statut. Wir fordern den UN-Menschenrechtsrat auf, maximalen Druck auf das iranische Regime auszuüben, um die Feldhinrichtungen zu stoppen und die Internetverbindung sofort wiederherzustellen.
Der Ahwazischer Verein für Menschenrechte e.V.