أيلول/سبتمبر 05, 2026

4/1 Die Menschenrechte Lagebericht in Ahwaz

Das Verschwindenlassen

Der iranische Staat führt die Politik des Verschwindenlassens in einer geordneten und systematischen Art und Weise durch; so lässt man Aktivesten ‚verschwinden‘ nachdem sie verhaftet wurden. Dies erfolgt ohne Bekanntgabe des Ortes der Festhaltung oder der Schicksale der jeweiligen Personen. Der Ahwazischer Verein zu Verteidigung der Menschenrechte, registrierte das Verschwindenlassen von 17 Aktivisten deren Schicksale bis zu jetzigen Zeitpunkt unbekannt ist.

Vollständiger Name

Alter

Wohnort (Stadt)

Verhaftungsdatum

Hamza ASAKRA

17

Maschur

Februar 2015

Isa Abdulhadi Bin NASIR

28

Alsous

21 Februar 2015

Hassun Abdulhadi Bin HABIB

29

Alsous

21 Februar 2015

Hussein Abdullahi Bin HATAB

22

Alsous

21 Februar 2015

Majid Abdullahi Bin MASCHAF

24

Alsous

21 Februar 2015

Muhammad Abdullahi Bin HALIL

32

Alsous

21 Februar 2015

Jasim Abdullahi Bin OUBAID

28

Alsous

21 Februar 2015

Majid Abdullahi Bin DAHAM

21

Alsous

21 Februar 2015

Schuja Abdullahi Bin Maschaf

-

Alsous

21 Februar 2015

Abdullah Karamallah Kab Bin ABBAS

35

Schaour

21 Februar 2015

Hasan Karamallah Kab Bin ABBAS

30

Schaour

21 Februar 2015

Ahmad Kab Bin ALI

28

Schaour

21 Februar 2015

Naji Ubaidaui Bin MARDAU

-

Schaour

21 Februar 2015

Abdullah Ubaidaui Bin MARDAU

-

Schaour

21 Februar 2015

Wisam Kanani bin Muhammad

-

Schaour

21 Februar 2015

Abbas IDRIS

-

Schaour

21 Februar 2015

Hamza IBEDAWI

-

Schaour

21 Februar 2015

Baqir NUAMI

35

Ahwaz

6 März 2016

Die Änderung der Flussläufe

Die Besatzungsmacht arbeitet weiterhin an der Durchführung ihrer feindseligen Projekte, welche darauf abzielen die Läufe der ahwazischen Flüsse in Richtung persischer Provinzen zu ändern. Große Wassermengen aus den Flussbecken werden durch riesige Kanäle zu persischen Städten und Dörfern ins Zentrum und in den Norden des sogenannten Iran gelenkt.

Bis jetzt gibt es sechs Projekte für den Transport des Wassers vom Becken des Flusses Adujail “Karoun“ zu den Provinzen Isfahan und Ghom. Diese sind Kouhnrk 1,2 und 3, Qamrud 1, Gaschma Linkan, Khadankistan, und transportieren ca. 1,146 Milliarden Kubikmeter im Jahr.  

An den drei weiteren Projekten, Sad Kamal, Qamrud2 und Bahschat Abad, wird gerade gearbeitet. Alleine das Projekt Bahschat Abad soll für den jährlichen Transport von 1,1 Milliarden Kubikmeter in die  Provinzen Isfahan, Karaman und Yazd ausgebaut werden. Die Projekte Marir, Sulukan, die für den Transport des Wassers vom Becken des Flusses Adujail nach Karaman, Kukan, befinden sich in der Planungsphase

Verbot des Schulunterrichtes in der Muttersprache

Rückblickend auf die Theorien, die Reza Pahlavi, Gründer der ehemaligen Pahlavi Dynastie, vorgeschlagen wurden und dieser er sich vollständig annahm, so ist ersichtlich, dass die Theorie „des einheitlichen Volks“, das Fundament des Plans den Reza Pahlavi (und nach ihm sein Sohn), sowie des Mullah Regime in die Praxis umgesetzt haben.

Die Theorie verfolgt die Absicht eine einheitliche Sprache durchzusetzen, nämlich die Sprache des Siegers: Persisch. Die Sprachen der Völker, die ihre Souveränität infolge der von England unterstützten Besatzung verloren haben, sollen ausgelöscht werden. Dabei handelt es sich um die Sprachen Azari, Arabisch, Kurdisch, Belutschisch sowie Turkmenisch. Aus diesem Grund wurde die Anwendung der arabischen Sprache bei offiziellen Behörden der Besatzung in Ahwaz untersagt und deren Unterricht in den Schulen verboten.

Durch das einsperren der Ahwazi in einem großen Gefängnis, in dem ausschließlich persische kulturelle Elemente einfließen dürfen, zeigte die Theorie bis zu einem weitgehenden Grad Erfolg. Dem Vorschritt der Telekommunikationsmedien ist es zuverdanken, dass von der Sprache nichts außer ihrer Erwägung übrig geblieben ist.

Folgt 

قيم الموضوع
(0 أصوات)